„Söwagmocht is Söwagmocht“

Dass ich auf selbstgemachtes und handgefertigtes stehe, dürfte mittlerweile schon klar sein. Egal ob es kochen, backen oder häkeln ist – „söwagmocht is söwagmocht“, wie das der nette Kandidat aus „Liebesg’schichtln und Heiratssachen“ in der letzten Folge so schön gesagt hat. (Hat das eigentlich wer gesehen? Bei Rosa-Marie und ihrem Alfred ist mir ja wirklich das Herz aufgegangen. Mit Mitte 90 sich nochmal Hals über Kopf zu verlieben…schön war das!)

Mit unserem Umzug haben wir jetzt ganz viel Platz – unter anderem auch für eine schöne, große Küche. Und in der lassen sich ganz viele tolle Geräte unterbringen. So bin ich jetzt auch endlich stolze Besitzerin einer Küchenmaschine. Da musste ich doch tatsächlich fast 30 werden um so ein Ding mein Eigen nennen zu können. Der erste Pizzateig wurde damit schon verknetet – hat super funktioniert. Hier werden sicher noch ein paar Beiträge zu der Maschine und ihren ganzen Funktionen folgen.

Wir haben nun auch einen Dampfgarer. Geiles Gerät. Meine Mama hat seit ein paar Jahren einen und ist ganz begeistert. Als wir unsere Küche gekauft haben, hat uns der Tischler alle Geräte verkauft, die er als Ausstellungsstücke hatte. Da war eben auch der Dampfgarer dabei. Stand ursprünglich gar nicht auf dem Plan, weil wir dachten, das wird uns zu teuer. Nachdem’s ein gutes Angebot war, haben wir natürlich zugeschlagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (der Reparaturdienst war gleich zweimal bei uns) funktioniert das Ding jetzt einwandfrei und macht uns ganz glücklich.

Am Wochenende hat der Liebste von seiner Oma Marillen bekommen. Die hat zwei große Marillenbäume im Garten stehen und hat gemeint, so viel Marmelade kann sie gar nicht essen, wie sie mit den ganzen Früchten einkochen könnte. Wir haben also zwei Kilo gepflückt und mitgenommen. Und uns dann überlegt, was wir jetzt eigentlich damit machen. Mit Marmelade sind wir versorgt, Kuchen war uns auch irgendwie zu fad – also hat er Liebste im Dampfgarer-Büchlein geblättert und ist auf die Idee gekommen, die Marillen zu Saft zu verarbeiten.

Und was soll ich sagen – hat super geklappt! Der Aufwand hat sich wirklich in Grenzen gehalten und wir haben neben der großen Flasche noch zwei kleinere Weck-Gläser vollgefüllt. Schmeckt herrlich süß und fruchtig, mit Wasser aufgespritzt total erfrischend und am Wochenende werd ich das ganze mal mit einem Gläschen Sekt probieren. Man gönnt sich ja sonst nichts.

 

Habt ihr einen Dampfgarer? Wenn ja  – seid ihr auch so begeistert? Immer nur her mit euren Tips, ich bin für alle Vorschläge dankbar!

Fruchtige Grüße

Michaela

 

 

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