Entdecke Österreich – Mariazell

Hallo meine Lieben!

 

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…wer kennt das Zitat von Goethe denn nicht! Da wir heuer in unser neues Haus gezogen sind, ist unser Urlaubsudget eher klein, um nicht zu sagen, nicht existent. Damit wir dennoch ein bisschen rauskommen um den Kopf freizukriegen, müssen halt Tagesausflüge herhalten. Da der Liebste ein leidenschaftlicher Biker ist und auch mein Papa letztes Jahr den Motorradführerschein gemacht hat, haben wir uns für einen Ausflug nach Mariazell entschlossen. Wer’s nicht kennt – Mariazell ist ein berühmter und beliebter Wallfahrtsort in der Steiermark.


Der Liebste fährt ja eigentlich immer nur mit einer Harley durch die Gegend. Mit dem Teil bin ich einmal mitgefahren (bei einem Ausflug an den wunderschönen Grünen See), danach hat er den Soziussitz abmontiert und tuckert seitdem nur noch alleine damit herum. Um ehrlich zu sein, ganz zu meiner Erleichterung. Das Teil ist das unbequemste Motorrad, auf dem ich je meinen Hintern platziert habe!  Zum Glück konnte er sich aber für diesen Ausflug ein Motorrad ausborgen, auf dem auch ich es länger als 10 Minuten aushalte, ohne dass mein Allerwertester schmerzt.

Wir haben gutes Wetter erwischt, sonnig, aber nicht zu heiß und auch der Regen, der am Vortag in ganz Österreich gefallen ist, hat uns verschont. 


In Mariazell gehen wir auch jedes Mal in die Basilika um eine Kerze anzuzünden. Kerzen zünde ich eigentlich immer an, wenn ich irgendwo unterwegs eine Kirche besuche. Ich bin zwar nicht wahnsinnig religiös, aber ich finde, es ist eine schöne Geste.



Wir haben vor Ort noch sehr gut gegessen, uns als Nachtisch noch ein Eis in Mürzzuschlag geholt (liegt ja quasi am Weg. Nicht.) und uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Vom Burgenland aus fahren wir ca. 2 Stunden nach Mariazell – genau die richtige Länge für einen ausgedehnten Tagesausflug. Wir mussten es natürlich übertreiben und sind natürlich auf Umwegen gefahren. Durch’s Leithagebirge und am Rückweg auch noch durch’s Rosaliagebirge, vorbei an der Burg Forchtenstein. Knapp 450 km sind’s im Endeffekt geworden. Ich war zwar nur Beifahrerin und konnte mir während der Fahrt in Ruhe die Gegend anschauen, war aber beim Nachhausekommen trotzdem fix und fertig. Um 9 lag ich im Bett, kurz darauf war ich auch schon eingeschlafen. Muss wohl die viele Bewegung (wenn auch passiv) an der frischen Luft gewesen sein.


Mein nächster Besuch in Mariazell soll dann allerdings auf zwei Beinen statt auf zwei Rädern erfolgen. Zusammen mit einer Freundin hab ich nun endlich auch mal eine „Bucket List“ angelegt, da steht einmal Pilgern ganz weit oben drauf. Zu dem Thema gibt’s aber bald einen gesonderten Beitrag!

 

Alles Liebe

Michaela

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